Verband der Berliner Stadtführer e.V.
Neues Bauen in Berlin-Zehlendorf:
Die »Onkel-Tom-Siedlung«
02:00
U-Bhf. Onkel-Toms-Hütte
Preis pro Führung: 165,00 € ‐ Maximale Teilnehmer: 16
Gästeführer: Martin Bröcker
Auf diesem Rundgang lernen Sie ein herausragendes Beispiel für das Bauen der 1920er-Jahre in Berlin kennen: Die Waldsiedlung Zehlendorf. Seit Ende Juli 2026 gehört sie zum UNESCO-Weltkultuterbe Berliner Siedlungen der Moderne, passend zum 100. Jubiläum ihres Baubeginns. Bald nach ihrer Fertigstellung 1932 wurde die Siedlung im Volksmund »Onkel-Toms-Hütte« genannt. Die auch gebrauchte Bezeichnung »Papageiensiedlung« war damals abwertend gemeint. Nicht überall stießen die reformorientierten architektonischen Ideen auf Gegenliebe. Die mit Flachdach versehenen, außen farbig gestalteten Mehr- und Einfamilienhäuser waren mit ihren Grundrissen und der Ausstattung für das »Neue Wohnen« gedacht. Sie fügten sich in den Baumbestand an Kiefern ein. Das Grün erweiterte die Wohungen in den sie umgebenden Außenraum. Während dieser Führung entdecken Sie das gestalterische Konzept des Architekten Bruno Taut, der als Meister des farbigen Bauens gilt.
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