Verein der Frankfurter Stadt- und Gästeführer e.V.
Frankfurts vergessene Hochhäuser - Frühe Hochhäuser von den 1920er bis in die 1950er Jahre
Fr. 04.09.2026 15:30 bis 18:00 | Fr. 16.10.2026 15:00 bis 18:00
Mousonturm, Waldschmidtstraße 4
Preis pro Person: 15,00 €
Gästeführerin: Stephanie Heeg-El-Sayed
info@artefire-stadtfuehrungen.de
Mit dieser Führung begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu Frankfurts frühen Hochhäusern. Frankfurts in Deutschlands einmalige Skyline ist vielen bekannt. Weniger bekannt ist, dass die ersten Hochhäuser bereits in den 1920er Jahren erbaut wurden.
Diese ersten Hochhäuser waren nur knapp über 30 Meter hoch und gelten heute gar nicht mehr als solche. Heute gilt ein Gebäude ab 80 Meter als Hochhaus und ab 150 Meter als Wolkenkratzer oder Skyscraper.
Unter den Erbauern dieser frühen Hochhäuser fanden sich namhafte Architekten wie Martin Elsässer mit der Großmarkthalle, Max Taut mit dem Gewerkschaftshaus oder Hans Poelzig mit dem ehemaligen IG-Farben Haus.
Die frühen Hochhäuser sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Auf dieser Führung beginnen wir mit dem ältesten Hochhaus, dem damals weithin sichtbaren Mousonturm der ehemaligen, weltberühmten Parfümerie- und Seifenfabrik J.G. Mouson. Weiter geht es zum Junior Haus mit dem Mercedes Stern direkt neben dem Commerzbank Tower, Deutschlands höchstem Hochhaus.
Am Eschenheimer Tor finden sich gleich mehrere frühe Hochhäuser aus den 1950er Jahren, das ehemalige Bayer-Hochhaus, heute Flemings Hotel sowie die Landwirtschaftliche Rentenbank. Gerade die Hochhäuser der 1950er Jahre gelten als richtungsweisend für die Entwicklung Frankfurts als Hochhausstadt.
Viele der Nachkriegshochhäuser existieren heute leider nicht mehr, wie das AEG- und das Fernmeldehochhaus. Diese mussten Neubauten weichen.
Das ehemalige IG-Farben Haus von 1930, heute Poelzig Bau und Sitz der Johann Wolfgang Goethe Universität, galt bis in die 1950er Jahre als das modernste Bürogebäude Europas.
Gegen Ende der Führung kommen wir dann zu zwei Hochhäusern des Architekten Johannes Krahn, dem Bienenkorbhaus, das von großer symbolischer Bedeutung im Nachkriegsfrankfurt war und ebenso wie das Neff-Hochhaus, ein frühes Wohnhochhaus, Ausdruck des Wirtschaftswunders ist.
Zum Profil dieser Gästeführerin






