

Interessengemeinschaft "Gästeführer - Gilde - Celle"
Die Hausapotheke im 18. Jahrhundert – Kulturhistorischer Gang durch den Heilpflanzengarten Celle

Heiplanzengarten Celle
Gästeführer: Cosima Bellersen-Quirini
Medizin im 18. Jahrhundert, das war nicht immer spaßig - das Wissen über den menschlichen Körper war recht gering, weder die meisten physiologischen Prozesse noch wirklich wirksame Therapien waren noch unentdeckt. Bahnbrechende Durchbrüche kamen erst mit der Moderne und die Behandlung bestand oftmals aus einer wilden Mischung denkwürdiger Arzneien, Aderlassen oder Schröpfen. Von besonderer Bedeutung war die Dreckapotheke.
Neben den heute teils recht fragwürdig anmutenden Methoden, Tinkturen und Anwendungen, dei darin Verwendung fand, gab es die Pflanzenmedizin. Viele Kenntnisse über Pflanzen zur Linderung und Heilung zahlreicher menschlicher Leiden wurden über Jahrhunderte weitergegeben und besonders Frauen wussten etwa um die fiebersenkende Wirkung von Lindenblüten, griffen bei Entzündungen zu Beinwell oder tranken Kamillentee zur Behandlung von Bauchkrämpfen.
Paracelsus war der Meinung, Gott habe niemals eine Krankheit entstehen lassen, für die er nicht auch eine Arznei geschaffen habe. Wir alle wissen heute, so einfach liegen die Dinge leider nicht immer, doch bei diesem kulturhistorischen Spaziergang durch den Heilpflanzengarten erkunden wir einige heimische Heilpflanzen, die in der Hausapotheke Anwendung finden können und bis heute nichts von ihrer Wirksamkeit eingebüßt haben.
Termine nach Vereinbarung, p. P. 12 €.
Gruppenpreise bis 12 P. 120 €, jede weitere P. 9 €.
Anfragen: 01774342882 oder quirini@googlemail.com.
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